Vereinsleben

Jugendnachtangeln mit der Outlaw gGmbH      (SZ-Artikel hier lesen)

Für den 29.6.2019 haben wir unsere Kinder/Jugendlichen und die Kinder der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH zu einem ganz besonderen Angelprojekt an unseren wunderschönen Hammermühlenteich eingeladen.

Kurz zur Outlaw gGmbH: Seit 30 Jahren setzt sich Outlaw für Kinder, Jugendliche und ihre Familien ein! Die Mitarbeiter*innen der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe machen nicht nur irgendetwas mit Menschen, sondern sind für sie da und mischen sich ein, damit sie ihren eigenen Weg finden und diesen auch gehen dürfen. Outlaw verhilft Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu ihrem Recht und zwar genau dann, wenn sie sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Neben vielfältigen Angeboten im Bereich der Hilfen zur Erziehung bilden Kindertagesbetreuungsangebote sowie die Offene Kinder- und Jugendarbeit zentrale Arbeitsfelder.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.outlaw-ggmbh.de

Nach umfangreicher Planung mit Christian Kopietz, Outlaw-Teamleiter in Riesa, sollte die Veranstaltung 15 Uhr starten. Zuvor musste jedoch noch einiges vorbereitet werden. Am Morgen des Samstages rückte das Arbeitskommando, bestehend aus unserem Vorsitzenden Thomas Kühn, Schatzmeister Michael Jahn, Jugendwart Jens Lüdemann, Gewässerwart Sando Bretschneider und Sportfreund Siegfried Richter am Hammermühlenteich an. Ausgerüstet mit Arbeitskleidung und Technik mussten zunächst Angelstellen freigeschnitten, der Vorplatz gemäht, das Verpflegungszelt und Biertischgarnituren aufgebaut und der Zulauf freigemacht werden. Gegen 13 Uhr traf sich Christian mit unserem Schatzmeister zum Einkaufen.
Pünktlich 15 Uhr trafen 15 erwartungsvolle und hoch motivierte Kinder am Treffpunkt ein, um endlich die Angel auszuwerfen und den ersten Fisch zu fangen. So schnell geht es dann doch nicht los. Thomas begrüßte alle Anwesenden und erklärte den Kindern die Spielregeln und dass es erst losgeht, wenn alle ihre Schlafplätze eingerichtet haben. Die Kinder waren so heiß auf das Angeln, dass sie ihre Zelte in Rekordzeit aufgebaut haben und an der Angelausgabe Schlange stehen mussten, da noch nicht alle Angeln aufgebaut waren.
Als es endlich losging, ließen die ersten Erfolge nicht lange auf sich warten. Die Kinder haben zahlreiche Rotfedern, Barsche, Bleien und gut gewachsene Forellen gefangen. Für eine Abkühlung an diesem heißen Tag haben Christian und Michael für erfrischendes Obst und Getränke gesorgt. Die Kinder waren aber nur sehr kurz an der „Obstbar“ zu sehen. Sie schnappten sich schnell etwas Obst und Getränke und waren sofort wieder zu den Angeln verschwunden, um keinen Fisch zu verpassen.
Gegen 18:30 Uhr waren die ersten Würste und Steaks fertig gegrillt und es wurde zum Abendbrot gerufen. Hier erkannte man wer ein erfahrener Angler ist. Unsere Mitglieder waren die ersten beim Abendbrot. Die unerfahrenen Angler von Outlaw hatten noch die Fische im Blick und kamen etwas später, nach und nach, zum Abendbrot und waren auch als erstes wieder am Teich.
Später, als es dunkel wurde, zündeten wir die Feuerschale an und backten den, von Thomas seiner Frau vorbereiteten Teig, zu leckeren Knüppelkuchen, gefüllt mit Marmelade oder Nutella. Bei den meisten Kindern war die Luft jetzt raus. Ob es an den Temperaturen oder an den „dicken Bäuchen“ lag, können wir nicht sagen. Jedenfalls haben wir noch einige Stunden am Lagerfeuer gesessen, tolle Geschichten erzählt und den Tag Revue passieren lassen. 2…3 Kinder von Outlaw hatten jedoch noch nicht genug. Irgendwann hat unserer Schatzmeister, nach Ausfitz- und Neubaumarathon, einfach den Dienst quittiert und keine Angel mehr aufgebaut. Die noch vorbereiteten Angeln waren durch die Dunkelheit und den Bewuchs relativ schnell aufgebraucht. Nach und nach verabschiedeten sich die Kinder ins Bett und die Betreuer konnten(wohlverdient)auch ins Bett verschwinden.
Wer jetzt denkt, dass die Kinder nach einer langen Nacht lange schlafen, hat falsch gedacht. Gegen 6 Uhr suchten die ersten Outlaw-Angler nach einer montierten Angel. Fanden aber leider keine. Auf der Suche nach einem Angelbauer, musste erst Jens und dann Michael wieder den Dienst antreten, damit die Kinder wieder ans Wasser können. Nach einem reichhaltigen Frühstück haben alle ihre Habseligkeiten zusammengepackt und wurden nach und nach von ihren Eltern abgeholt.
Fazit: Wir haben eine sehr schöne Veranstaltung, mit ganz tollen Kindern und super Helfern erlebt. Diese Veranstaltung bedarf unbedingt einer Wiederholung. Wir hatten zwar noch andere Highlights, wie Arenbergscheibe, Spinnangelschule und andere Outdoorspiele geplant, jedoch war das Wasser und der Fisch für die Kinder anziehender.
Wir danken allen Beteiligten für diese schönen Stunden.

Zertifizierte Jugend

Am 6. Und 7. April 2019 haben wir unsere Jugendgruppe zur Schulung in die Gastsätte „Straucher Scheune“ eingeladen. Die Kinder wurden in Theorie und Praxis in das kleine Ein mal Eins des Angelns eingeführt. Themenschwerpunkte der Theorie waren, Fischnährtiere, Raubfisch- Friedfisch, Schonzeiten, Mindestmaße, Pflanzen an und im Gewässer, die vorgeschriebene Ausrüstung und natürlich die gesetzlichen

Bestimmungen bei der Ausübung des Angelsports.In der Praxis konnten sich die Kinder bei schönsten Wetter an der Arenbergscheibe versuchen und ihre Fingerfertigkeiten bei der Knotenkunde unter Beweis stellen. Die Ausbilder, Sportfreund Wolfgang Thieme und Jugendwart Jens Lüdemann legten dabei besonderen Wert auf die Vermittlung von Verhaltensweisen an unseren Gewässern und dem schonenden Umgang mit der Natur. Das Gelernte mussten die Kinder in einer praktischen und einer schriftliche Prüfung unter Beweis stellen. Für die Theorieprüfung nutzen wir den vom Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e.V. bereitgestellten Prüfungsbogen.
Als krönenden Abschluss der Veranstaltung verliehen der Vorsitzende Thomas Kühn und Jugendwart Jens Lüdemann die Jugendanglerzertifikate an die Teilnehmer.

 

D08-105 Steinbruch Zschauitz ist wieder beangelbar    Bilder

Am 27./28.03.2009 hat der Anglerverein „Röderaue“ Großenhain e.V. einen Arbeitseinsatz am Steinbruch Zschauitz durchgeführt. Bei diesem Arbeitseinsatz mussten die vor einem halben Jahr umgestürzten Pappeln aus dem Wasser entfernt werden. Für diese schwierige Aufgabe hat der Anglerverband Elbflorenz eine Spezialfirma engagiert. Diese rückte mit zwei Amphibienfahrzeugen (Truxor) und einem Forstarbeiter an. Anfangs wurden die Pappeln am Rand des Wassers von einem Truxor gehalten und durch den Forstarbeiter, der den anderen Truxor als Boot nutzte, in 3-5 Meter lange Stücke gesägt. Ein Schlepper der Firma Schietzel aus Priestewitz hat die schweren Baumstücke auf den Weg an der Westseite gezogen. Da einige Bäume bis zu 11 Tonnen schwer, 1 Meter dick und 30 Meter lang waren und die Truxoren diese nicht mehr halten konnten, musste für den zweiten Tag des Arbeitseinsatzes kurzfristig ein Autokran geordert werden. Dieser Autokran hatte mit den riesigen Bäumen leichtes Spiel und hat diese im Ganzen aus dem Wasser gehoben. Die Bäume wurden anschließend durch die Mitglieder des Anglervereins zersägt und teilweise abtransportiert.

Trotz des Einsatzes der Truxoren und des Kranes musste ein Baum im Wasser liegen bleiben. Bei diesem Baum bestand die Gefahr, dass die Wurzel auf den Baum kippt wenn er abgesägt worden wäre. Zur Zeit ist der Uferweg an der Westseite des Gewässers durch die riesigen Wurzelballen der Pappeln nur schwer zu begehen. Deshalb wird bei den Arbeitseinsätzen im April der Steinbruch Zschauitz vorrangig behandelt. Wir werden den Uferweg wieder instand setzen damit die Angelstellen wieder sicher und ohne nasse Füße erreicht werden können. 

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